Der Hamburger Kunsthistoriker William S. Heckscher (1904-1999, bis 1941 Wilhelm) dachte und betrachtete Bildwerke assoziativ. Er war überzeugt: Das visuelle Denken kommt vor dem begrifflichen Denken. Heckscher hat die innovativen Ansätze der Hamburger Schule der Kunstgeschichte weiterentwickelt und in die Welt getragen.
"Verlangst Du wirklich, dass wir Dir jedes Mal schreiben, wie uns Deine Sachen gefallen? Ist Dir das nicht schon zu langweilig zu hören? Du bist ein- für allemal für uns eine ganz alleinstehende Qualität, Du machst heute Sachen, wie sie überhaupt noch nie gemacht worden sind, und man geniert sich ja förmlich, über solche Kunstwerke dummes Lob zu schreiben. Jeder kleinste Schmarren, den Du schickst, ist ein Fest für uns."
Die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung hat zusammen mit der Edmund Siemers-Stiftung zum vierten Mal den mit 10.000 Euro dotierten Werner-von-Melle-Preis verliehen. Dr. Ekkehard Nümann, der Vorsitzende der Stiftung, überreichte in Anwesenheit von Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit der Politikwissenschaftlerin Svenja Ahlhaus (30) die Auszeichnung im Rahmen einer Festveranstaltung in der Handelskammer am 19. Februar.