Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung
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Buch des Monats

"So muss ich fortan das Band als gelöst ansehen."

Von 1919 bis 1933 gehörte der Philosoph Ernst Cassirer zu den prägenden Persönlichkeiten an der gerade gegründeten Hamburgischen Universität und im Kulturleben der Hansestadt. Hier schuf er einige seiner wichtigsten philosophischen Werke. Zugleich gab er in diesen Jahren der jungen deutschen Demokratie Flankenschutz. Davon legen insbesondere seine berühmten Reden zur Feier der Weimarer Verfassung, in denen er den politischen Diskurs geistesgeschichtlich zu fundieren suchte, eindrücklich Zeugnis ab. mehr lesen

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Myriam I. Richter
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Drei Fragen an Susanne Wittek

Susanne Wittek, Autorin unseres Bandes "So muss ich fortan das Band als gelöst ansehen.“ Ernst Cassirers Hamburger Jahre 1919-1933, im Gespräch mit dem Präsidenten der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung, Dr. Ekkehard Nümann. Für das Interview und weitere Informationen zur Buchpräsentation am 27. November klicken Sie "mehr lesen".

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Aktuelles

Vertrieben aus Hamburg

Rahel Liebeschütz-Plaut - 1923 die erste habilitierte Ärztin an der Medizinischen Fakultät in Hamburg und dritte habilitierte Ärztin überhaupt in Deutschland - musste als Jüdin nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ihren Beruf aufgeben. Bis sie 1938 mit ihrer Familie nach England emigrierte, hatte sie auf vielen Ebenen die zunehmende Entrechtung und Isolation der Juden erlebt.

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Ein Wiener Künstler in Hamburg

"Verlangst Du wirklich, dass wir Dir jedes Mal schreiben, wie uns Deine Sachen gefallen? Ist Dir das nicht schon zu langweilig zu hören? Du bist ein- für allemal für uns eine ganz alleinstehende Qualität, Du machst heute Sachen, wie sie überhaupt noch nie gemacht worden sind, und man geniert sich ja förmlich, über solche Kunstwerke dummes Lob zu schreiben. Jeder kleinste Schmarren, den Du schickst, ist ein Fest für uns."

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Ein Leben zwischen zwei Kontinenten

Er zeichnete sich durch Weitblick für die wirtschaftliche Entwicklung und zielstrebige Verfolgung vielfältiger Aktivitäten sowie durch gute Menschenkenntnis, Mitarbeiterführung, Verkaufstalent und Zuverlässigkeit aus. Nun ist die erste Biographie über Georg Hermann Stoltz (1845-1939) erschienen. Sie liefert wertvolle Aufschlüsse über das Leben eines Mannes, der sich als erfolgreicher Kaufmann und Firmengründer in Brasilien und Hamburg um die Beziehungen zwischen Südamerika und Europa in hohem Maß verdient gemacht hat. Das Lebensbild stammt aus der Feder von Hans Joachim Schröder, veröffentlicht worden ist es als 21. Band in der von der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung herausgegebenen Reihe "Mäzene für Wissenschaft".

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© Jörg Carstensen
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Grenzgängerin

Die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung hat zusammen mit der Edmund Siemers-Stiftung zum vierten Mal den mit 10.000 Euro dotierten Werner-von-Melle-Preis verliehen. Dr. Ekkehard Nümann, der Vorsitzende der Stiftung, überreichte in Anwesenheit von Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit der Politikwissenschaftlerin Svenja Ahlhaus (30) die Auszeichnung im Rahmen einer Festveranstaltung in der Handels­kammer am 19. Februar.

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Foto Rudolph Dührkoop
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Zum 100. Todestag des Unternehmers und Stifters Edmund Siemers

Am 20. November jährt sich der Todestag eines der erfolgreichsten Kaufleute und wirkungsmächtigsten Stifter der jüngeren Geschichte Hamburgs zum 100. Mal. Edmund Siemers‘ Leben ist gleichermaßen mit der hamburgischen, deutschen und transatlantischen Wirtschaftsgeschichte verknüpft. Geradezu ideal­typisch verkörpert er einen Stifter aus dem Großbürgertum.

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Aktuelles

Diamanten, Dynamit und Diplomatie: Die Lipperts

Mit dem gerade erschienenen 20. Band der Reihe "Mäzene für Wissenschaft" steht ein kleines Jubiläum an. Die neue Publikation wirft einen Blick auf die Brüder Ludwig, Wilhelm und Eduard Lippert. Als Hamburger Kaufleute trieben sie seit Ende der 1850er Jahre erfolgreich Handel mit Südafrika. Drei Hamburger Leben: als Kunstsammler, Stifter, Bauherren, Gutsbesitzer, reich an Kämpfen, Schicksalsschlägen, Niederlagen und Siegen. Und hier erstmals von Henning Albrecht beschrieben

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© Bente Stachowske
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Deutschlandstipendium 2018

Die Universität Hamburg hat am 31. Januar zum vierten Mal ihre Deutschlandstipendien vergeben. Vizepräsidentin Prof. Dr. Jetta Frost überreichte im Erika-Haus des Universitätsklinikums Eppendorf die Auszeichnung an 128 Studierende der Universität, darunter an die Kunsthistorikerin Fanny Weidehaas sowie die Psychologin Laura Emde und die Theologin Carlotta Sophie Reinhardt (zweite von links; auf dem Bild zusammen mit Dr. Ekkehard Nümann und Johannes Gerhardt von der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung). Beide heißen wir als Neustipendiatinnen in dem Programm herzlich willkommen!

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© Romanus Fuhrmann
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Kurt-Hartwig-Siemers-Wissenschaftspreis für Hamburger Forscherin

Für ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse hat Johanna Huchting den mit 30.000 Euro dotierten Kurt-Hartwig-Siemers-Wissenschaftspreis erhalten. Der Vorsitzende des Kuratoriums der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung, Dr. Ekkehard Nümann, überreichte ihr am 27. November die Auszeichnung im Rahmen einer Festveranstaltung in der Handels­kammer Hamburg. Die Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Katharina Fegebank, nahm an der Preisverleihung teil und würdigte die Verdienste der Preisträgerin.

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Sokrates in Pöseldorf

Ein "Lehrer mit genialem Profil und Charisma", ein "sprachsensibler Gedächtnisriese", der "Einstein der Kunstgeschichte" – Erwin Panofsky ist als wissenschaftliche Ausnahmefigur in die Geschichte ein­gegangen. Sein Name steht für die Entwicklung und Anwendung einer neuen Methode, der Ikonolo­gie: der Interpretation eines Kunstwerks aus seinem kulturhistorischen Kontext heraus. Wo sich die Kunstgeschichte bisher eher mit Stilkritik und Zuschreibungsfragen beschäftigt hatte, rückten nun große geistesgeschichtliche Horizonte in ihr Blickfeld.

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Ein Hamburger Industrieller und Netzwerker

Er war ein vielschichtiger Unternehmer mit beeindruckendem Gespür für die industriellen Entwicklungen, ferner ein Netzwerker im privaten wie auch im wirtschaftlichen Kontext. Nun ist die erste Biographie über Julius Carl Ertel erschienen, der als Direktor und später als Alleininhaber einer Kupferhütte in der Kaufmanns- und Handelsstadt Hamburg eine Sonderstellung innehatte. Verfasst hat das Lebensbild Hans Joachim Schröder, veröffentlicht worden ist es als 19. Band in der von der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung herausgegebenen Reihe "Mäzene für Wissenschaft".

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© Romanus Fuhrmann
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Erste Biographie über Wissenschafts-Netzwerker Werner von Melle

Bei ihm liefen im Hamburger Kultur- und Wissenschaftsleben der Jahrhundertwende alle Fäden zusammen. Er war der bedeutendste Wissenschaftsorganisator in der Geschichte der Hansestadt. Nun ist die erste Biographie über Werner von Melle (1853-1937) erschienen. Verfasst hat sie Myriam Isabell Richter für die Reihe "Mäzene für Wissenschaft", die von Ekkehard Nümann für die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung herausgegeben wird. Mit dem Lebensbild ehrt die Stiftung ihren Begründer, der ihr 30 Jahre, von 1907 bis 1937, als Präsident vorstand. Auf dem Foto: Dr. Ekkehard Nümann (Vorsitzender Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung), Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und Myriam Isabell Richter.

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© Nicolas Maack
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Hansestädte wie Hamburg - Modell für die Zukunft

Die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung hat zusammen mit der Edmund Siemers-Stiftung zum dritten Mal den mit 10.000 Euro dotierten Werner-von-Melle-Preis verliehen. Der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung, Dr. Ekkehard Nümann, überreichte am 27. Oktober dem Philosophen Dr. Julian F. Müller den Preis im Rahmen einer Festveranstaltung in der Handels­kammer.

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© Bente Stachowske
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Deutschlandstipendium 2016

Die Universität Hamburg hat am 26. Januar zum zweiten Mal ihre Deutschlandstipendien vergeben. Im Rahmen der feierlichen Verleihung im Universitäts-Hauptgebäude überreichte Vizepräsidentin Prof. Dr. Jetta Frost die Auszeichnung an 45 Studierende der Universität, darunter die Hydrobiologin Claudia Tschesche und die Sozialökonomin Dalia Marmer (zweite bzw. dritte von links auf dem Foto, zusammen mit dem Vorsitzenden der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung, Dr. Ekkehard Nümann - ganz links -, Elke Weber-Braun, Mitglied des Kuratoriums, und Dr. Johannes Gerhardt, Geschäftsführer).

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"Hamburgs geistige Zahlungsfähigkeit"

Über Aby und Max Warburg ist schon viel geschrieben worden. Noch niemals wurden jedoch die Biographien der beiden Brüder miteinander verzahnt. Genau dies gelingt Karen Michels in ihrer neuen Publikation, die gerade als siebzehnter Band der von der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung herausgegebenen Reihe "Mäzene für Wissenschaft" erschienen ist.

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© Johannes Gerhardt
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Nacht des Wissens 2015

"geistreich! bunt! und laut!" war das Programm der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung am 7. November bei der Nacht des Wissens im gut gefüllten Erwin Panofsky Hörsaal der Universität Hamburg.

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© Nicolas Maack
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Zwischen Illusion und Schulalltag

Die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung hat zum 15. Mal den mit 30.000 Euro dotierten Kurt-Hartwig-Siemers-Wissenschaftspreis vergeben. Am 28. Oktober überreichte der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung, Dr. Ekkehard Nümann, im Rahmen einer Festveranstaltung in der Handelskammer die Auszeichnung an Frau Prof. Dr. Carolin Rotter (37). An der Preisverleihung nahm auch die Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Katharina Fegebank, teil. Auf dem Foto: Dr. Thomas M. Schünemann (Handelskammer Hamburg), Carolin Rotter, Katharina Fegebank und Ekkehard Nümann.

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Lattmann-Biographie mit Berenberg Preis ausgezeichnet

Am 13. Oktober 2015 erhielt der Historiker Anton F. Guhl den Berenberg Preis für Wissenschaftssprache 2015 für seine Biographie "Johannes August Lattmann. Sozial und liberal im vordemokratischen Hamburger Senat". Die Publikation ist als vierzehnter Band in der Reihe "Mäzene für Wissenschaft" der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung erschienen. 

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Auftakt Deutschlandstipendium an der Universität Hamburg

Die Universität Hamburg hat am 27. Januar die ersten Deutschlandstipendien vergeben. Im Rahmen einer von der Universitäts-Gesellschaft Hamburg und der Edmund Siemers-Stiftung ausgerichteten feierlichen Verleihung im Warburg-Haus überreichte Vizepräsidentin Prof. Dr. Jetta Frost die Auszeichnung an 26 Studierende der Universität, darunter die Hydrobiologin Claudia Tschesche und die Kunsthistorikerin Sophia Grabow (links bzw. rechts auf dem Foto, zusammen mit dem Vorsitzenden der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung, Dr. Ekkehard Nümann).

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"Das Verdienst muss über den Verdienst gestellt werden. Hierdurch erklärt sich so manches in meinem Leben"

Sein Leben ist gleichermaßen mit der hamburgischen, deutschen und transatlantischen Wirtschaftsgeschichte verknüpft. Geradezu idealtypisch verkörpert Edmund Siemers einen Stifter aus dem Großbürgertum. Nun ist die erste Biographie über eine der großen Figuren der Hamburger Kaufmannschaft im Deutschen Kaiserreich erschienen. Das Lebensbild stammt aus der Feder von Johannes Gerhardt, publiziert ist es als sechzehnter Band der von der Hamburgischen Wissen­schaftlichen Stiftung heraus­gegebenen Reihe "Mäzene für Wissenschaft".

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© Nicolas Maack
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Zwischen Klimakollaps in der Sahara und KlimaTeller in der Mensa

Zum zweiten Mal hat die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung den mit 10.000 Euro dotierten Werner-von-Melle-Preis verliehen. Der Vorsitzende der Stiftung, Dr. Ekkehard Nümann, überreichte die Auszeichnung am 25. August im Rahmen einer Festver­anstaltung im Albert-Schäfer-Saal der Handelskammer Hamburg an Dr. Sebastian Bathiany (32), Postdoktorand am Max-Planck-Institut für Me­teoro­logie in Hamburg.

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Ein Hamburger Kaufmann im Spiegel der Tagebücher seiner Ehefrau

Zusammen mit seinem Bruder Albertus importierte er Guano aus Peru und stieg zu einem der reichsten Kaufleute Hamburgs auf. Trotzdem ist der Name Heinrich Freiherr von Ohlendoff heute nur noch wenigen in der Hansestadt bekannt – Anlass genug, ihm eine Biographie zu widmen. Verfasst hat sie Hans Joachim Schröder, erschie­nen ist sie als fünfzehnter Band der von der Hamburgischen Wissen­schaftlichen Stiftung heraus­gegebenen Reihe "Mäzene für Wissenschaft".

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10 Jahre Wissenschaftsförderung

In den letzten 10 Jahren hat sich bei der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung einiges getan: Eine Schriftenreihe wurde ins Leben gerufen, ein renommierter Wissenschaftspreis neu belebt und die Kooperation mit anderen Stiftungen ausgebaut. Nach über 70 Jahren der Auslagerung hat die Stiftung wieder das ihr von Anfang an zugedachte Zuhause im Hauptgebäude der Universität gefunden.

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Der erste demokratische Senator in Hamburg

Johannes August Lattmann (1858–1936) spielte eine ganz besondere Rolle in der politischen Kultur Hamburgs. Grund genug, diesem Mann eine Biographie zu widmen. Sie stammt aus der Feder des Historikers Anton F. Guhl, trägt den Titel Johannes August Lattmann. Sozial und liberal im vordemokratischen Hamburger Senat und ist als vierzehnter Band der Reihe "Mäzene für Wissenschaft" erschienen, die von der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung herausgegeben wird.

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Gebürtiger Hamburger und "New Yorks wertvollster Bürger"

"New Yorks wertvollster Bürger" - diesen Ehrentitel hat man Adolph Lewisohn (1849-1938) gegeben. Wie der 1849 in Hamburg geborene Sohn orthodoxer Juden hierzu wurde, dies zeichnet Henning Albrecht in seiner Biographie "Adolph Lewisohn. Kupfermagnat im 'Goldenen Zeitalter'" nach. Erschienen ist sie als dreizehnter Band der Reihe "Mäzene für Wissenschaft" der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung.

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