"Es muss besser werden!" Aby und Max Warburg im Dialog über Hamburgs geistige Zahlungsfähigkeit

Die Biographien der Buchreihe "Mäzene für Wissenschaft" schildern Werk und Leben bedeutender Hamburgerinnen und Hamburger, die sich für die Wissenschaften in der Hansestadt engagiert haben. Lernen Sie Aby und Max Warburg näher kennen. Die Kunsthistorikerin PD Dr. Karen Michels porträtiert die beiden Brüder in einem spannenden Vortrag.

Ort: Der Hamburger und Germania Ruder Club von 1836, Alsterufer 21, 20354 Hamburg
Datum: Donnerstag, den 27. Februar 2020 um 19 Uhr 

Bitte melden Sie sich hier für die Veranstaltung an (Eintritt: 5 Euro, enthalten ist ein Begrüßungsgetränk an der Clubbar).

Die Geschichte, wie Max Warburg Chef des familieneigenen Bankhauses wurde, obwohl sein Bruder das Geschäft hätte übernehmen sollen, ist oft erzählt worden: Als er 12 Jahre alt war, bot ihm der ein Jahr ältere Aby sein Erstgeburtsrecht gegen das Versprechen an, ihm fortan alle Bücher zu kaufen, die er bräuchte. Max nahm an – und stellte damit, wie er später sagte, "den größten Blankoschek meines Lebens" aus. Die Lebenswege der beiden strebten von hier aus in unterschiedliche Richtungen: Aby baute seine Bibliothek zu einem Forschungsinstitut aus, Max entwickelte M. M. Warburg & Co. zu einer der wichtigsten Privatbanken Deutschlands. Ein parallel von beiden verfolgtes Ziel war die Universitätsgründung in Hamburg. Die Brüder gehörten zu den frühen Begründern der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung. Es ging um nichts weniger als um "Hamburgs geistige Zahlungsfähigkeit".